Vom Barhuf zum Hufeisen und zurück

Die ursprüngliche Lebensweise unserer Pferde in der freien Natur zeichnet sich durch Barhuf und viel Bewegung aus. Wilde Pferde zogen und ziehen immer noch durch die Landschaft weil sie Dauerfresser sind und ständig nach Nahrung suchen. Das ist in der freien Natur kein Problem da die Untergründe meist weich sind und das Horn nicht über Gebühr belasten. Aber das hat sich durch die Domestizierung grundlegend geändert. Es ist noch gar nicht so lange her, dass Pferde DAS Transportmittel waren. Sowohl für die Personenbeförderung als auch für den Transport von Gütern. Es gibt mehr als genug alte Fotos, auf denen Pferde zu sehen sind die Bierwagen oder Kohleanhänger befördern. Und da traten dann die ersten Probleme auf. Der Pferdehuf ist eben nicht dafür gemacht dauerhaft auf harten, steinigen Böden zu laufen. Die Gründe dafür sind obsolet. Jeder der schon mal barfuß über Kieselsteine oder Schottersteine gelaufen ist kann es den Tieren nachempfinden. Hinzu komme die harten Untergründe die oftmals noch sehr rau sind. Da nutzt sich das Horn übermäßig ab und wenn man nichts dagegen tut wird das Tier noch fühliger laufen als sowieso schon. Hier finden Sie gute und günstige Hufschuhe: https://www.pferde-huf.de Abhilfe hat damals das Hufeisen gebracht. Auf den ersten Blick eine gute Erfindung. In der einfachsten Form ein Flachband aus Eisen, welches in die richtige Form gebracht wird und dann auf den Huf genagelt wird. Da nutzt sich das Horn nicht mehr ab und der Huf ist zumindest im Bereich des Tragrandes vor Abrieb geschützt. Heutzutage stellt der Hufschmied das Hufeisen nicht mehr selber her sondern bezieht verschiedene Größen beim Großhändler, arbeitet diese fertigen Hufeisen etwas nach und beschlägt dann das Pferd damit. So weit so gut! Allerdings hat das Hufeisen auch etliche Nachteile. Zuerst einmal ist die Befestigung mit Nägeln schon etwas problematisch. Wenn alles gut geht ist der Pferdehalter glücklich und zufrieden. Aber auch der beste Hufschmied kann sich mal „vernageln“. Und dann hat man als Pferdehalter und Reiter ein verletztes Pferd. Abgesehen von den Tierarztkosten kann man das Tier dann auch nicht mehr reiten sondern hat erst einmal einen Pflegefall. Der zweite große Nachteil des Hufeisens ist die Starrheit. Ein Huf der nicht beschlagen ist hat die Möglichkeit sich zu bewegen. Beim Aufsetzen des Hufes auf den Untergrund geht der Huf durch die Gewichtsbelastung etwas in die Breite. Sobald das Tier den Huf wieder anhebt kann er sich wieder zusammenziehen. Diese Hufpumpe funktioniert aber nur ohne Hufeisen. Und da kommen wir zum Thema Hufschuhe. Mit die ersten und immer noch besten Hufschuhe waren die Hartschalenschuhe. Insbesondere die amerikanische Firma Lander hat mit seinen Renegade Hufschuhen (https://www.pferde-huf.de/shop/de/renegade-hoofboots) und die deutsche Firma Dallmer mit den Dallmer Clog die ersten und wirklich sehr guten Alternativen zum Hufeisen entwickelt. Diese Hufschuhe gibt es schon seit mehr als 20 Jahren. Das zeigt ja wohl genug über die Qualität und die gute Anwendung dieser Hufschuhe. Oftmals nachgeahmt durch Billigmarken oder auch durch überteuerte „Quatitätsprodukte“ sind für mich als Hufpfleger die Renegade und Dallmer Clog immer noch die erste Empfehlung. Diese Hartschalenschuhe geben den Huf einen festen Halt, sind auf Grund des Materials pflegeleicht, ziehen keine Feuchtigkeit und sind recht haltbar. Zwei Jahre regelmäßige Nutzung ist für diese Hufschuhe kein Problem. Ich habe sogar einige Kunden, die Ihre Renegade Hufschuhe schon über 4 Jahre benutzen. Heutzutage steht also der Barhufhaltung nichts mehr im Wege. Impressum: Dipl. Kfm. Wilfried Gabor Reitsport Gabor Nordring 6b 45701 Herten E-Mail: info@pferde-huf.de http://pferde-huf.de

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Aufgenommen am: 24.07.2019 12:28:05
Kontakt:Dipl. Kfm. Wilfried Gabor Reitsport Gabor Nordring 6b 45701 Herten E-Mail: info@pferde-huf.de http://pferde-huf.de
Firmenporträt:Reitsport Gabor bietet Hufschuhe im bundesweitem Versand zu günstigen Konditionen. In der Regel alle Modell, Farben und Größen am Lager vorhanden.
Verfasst von: Wilfried Gabor
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