Israel: Grüne Oasen im Land der Schöpfung

Das Land der Schöpfung ist ein Land der Kontraste und der Überraschungen: Die Wüste vereinnahmt mehr als zwei Drittel der Landesfläche; jenseits davon trifft der Besucher jedoch auf viele üppig-bunte Orte der Vegetation - auch in den Städten. Ihre Bandbreite reicht von den zauberhaften Gärten der Bahá ́í in Haifa und Akko bis hin zu den botanischen Gärten in Jerusalem und Eilat über den Ganei Yehosha Park in Tel Aviv bis hin zu zahlreichen Oasen, die das Land als grüne Tupfen auf der Landkarte durchziehen. Die größte unter ihnen ist Ein Gedi. So unterschiedlich die Gärten Israels in ihrer Vielfalt sind: Sie alle empfangen Besucher als Oasen der Ruhe, die zum Entspannen und Entschleunigen einladen.

Die Bahá'í-Gärten in Haifa und Akko
Die mit Hingabe und Aufwand gestalteten Gärten der Bahá'í in Haifa und Akko gehören zu den buntesten und beliebtesten Sehenswürdigkeiten Israels. Ihr einzigartiges Design, das geometrische Formen und exquisite Details mit natürlichen und historischen Landschaftselementen verbindet, beeindruckt sowohl einheimische als auch internationale Besucher. Viele von diesen kehren immer wieder zurück, um den Wechsel der Jahreszeiten und die friedvolle Ruhe zu erleben und dem guten Geist dieser Gärten nachzuspüren. Die hängenden Bahá'í-Gärten in der Hafenstadt Haifa sind Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Sie beherbergen das prachtvolle Mausoleum mit dem Schrein des Bab, des Religionsstifters des Babismus, der hier im Bahá'í-Weltzentrum am Hang des Berges Karmel zur letzten Ruhe gebettet wurde. Die kunstvoll angelegte Gartenanlage ringsum besteht aus einer Treppe mit neunzehn Terrassen, die sich über den gesamten Nordhang erstreckt. Auf der obersten Terrasse angekommen, breitet sich vor dem Auge des Besuchers ein beeindruckendes Panorama mit Blick auf die Stadt aus, über die Hügel Galiläas, die Bucht von Haifa und das Mittelmeer. Der Bahá'í-Garten in Bahji nahe der historischen Hafenstadt Akko mag vielleicht weniger bekannt sein; er ist jedoch nicht minder anziehend: Hier residierte der Prophet und Gründer des Bahá'í-Glaubens Bahá'u'lláh während seiner letzten zwölf Lebensjahre und fand dort im so genannten Heiligtum des Baha'u'llah auch seine letzte Ruhestätte. Es ist der weltweit heiligste Ort und zentrale Pilgerstätte für Anhänger des Bahá'í -Glaubens. Noch bevor der Baha'u'llah diesen Ort zu seinem Wohnsitz erkor, war die Anlage bereits als Bahji oder Al-Bahja, als "Ort des Glücks", bekannt. Die gesamte Gartenarchitektur trägt der Heiligkeit des Ortes Rechnung: So sind die Gartenwege konzentrisch auf den Schrein des Propheten ausgerichtet. Zypressen und sternförmige Rabatten säumen die Wege. www.ganbahai.org.il/en/

Der Botanische Garten von Jerusalem
Wie eine grüne Oase inmitten der historischen Stadt lädt der Botanische Garten von Jerusalem ein, um sich zu erholen und entschleunigen. Mit über 6.500 Pflanzenarten und -sorten auf rund 30 Hektar ist er der größte botanische Garten Israels und vermutlich auch der größte im Nahen Osten. Hier können Besucher Israels größte Pflanzensammlung bestaunen, die aus dem südlichen Afrika, Europa, Nordamerika, Australien, Südwest- und Zentralasien und dem Mittelmeerraum stammen. Aufgrund seiner beeindruckenden Auswahl aus dem Reich der Flora dient Jerusalems botanischer Garten zusätzlich als Bildungs-, Lern- und Forschungszentrum sowie als Austragungsort für kulturelle Veranstaltungen. Während eines Besuches können dabei nicht nur Führungen durch die vielfältige Oase unternommen werden, sondern auch an Workshops teilgenommen werden. www.botanic.co.il/en/

Botanischer Garten Ein Gedi
Der botanische Garten Ein Gedi ist der größte bewohnte Botanische Garten der Welt: 1956 von den Bewohnern des gleichnamigen Kibbuz gegründet, erstreckt sich die Oase über eine Fläche von 24,7 Hektar über den größten Teil des Kibbuz-Gebiets am Rande des Toten Meeres in der judäischen Wüste. Seine Entstehung hat dieser lebensspendende Ort den Pionieren der 1950-er Jahre zu verdanken, die sich mit Begeisterung dabei engagierten, etwas Schönes, Lebendiges sprichwörtlich aus dem Nichts zu erschaffen. Im Hof der Siedlung wurden bereits erste Versuche unternommen, einen Garten zu einem Ziergarten zu entwickeln. Der Grund war, mehr Schatten in der Nähe des Hauses zu werfen und einige grüne Flecken für dem Auge wohltun. Aus kargem, felsigen Mergelboden, Süßwasserquellen und ganz viel Enthusiasmus, zu dem im Laufe der Zeit die Erfahrung hinzukam, schufen die Kibbuzbewohner ein kleines buntes Paradies inmitten der Wüste und eine Heimat für Exotisches wie afrikanische Affenbrotbäume, tropische Pflanzen aus Madagaskar und Kakteen aus

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Aufgenommen am: 02.09.2021 10:00:02
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