Lesetipps zu Kanada - Gastland der Frankfurter Buchmesse 2021

Bochum, den 15.9.2021 - Kanada ist Ehrengast der Frankfurter Buchmesse vom 20. bis zum 24. Oktober 2021. Unter dem Motto "Singular Plurality" präsentiert das Ahornland die unglaubliche Vielfalt der Kultur des Landes - großartige indigene Geschichtenerzähler, anglo-kanadisch und franko-kanadische Autoren sowie Migranten, die ihre Sprache und Kultur mitgebracht und die kollektive Identität Kanadas geformt haben. Die Reise in die Gegenwartsliteratur Kanadas führt vor allem an einen Ort: nach Kanada selbst, in seine atemberaubend weite Natur und in pulsierende Städte, zu spannender Geschichte und den Menschen, die davon geprägt wurden.

Grund genug, einige der bemerkenswertesten Neuerscheinungen kanadischer Autoren ins Rampenlicht zu rücken, die einen Einblick in die Seele des Ahornlands ermöglichen und Leser dazu inspirieren, die kanadische Kultur zu entdecken.

LOUISE PENNY: "DER VERMISSTE WEIHNACHTSGAST" 

Mit dem kanadischen Hercule Poirot die Idylle Québecs entdecken

Die Eastern Townships im südöstlichen Teil Québecs sind die zweite Heimat der aus Toronto stammenden Schriftstellerin Louise Penny, die mit ihren Inspector Gamache-Krimis regelmäßig in den deutschen Bestseller-Listen landet. Bezaubernde Kleinstädte mit viktorianischen Villen liegen dort inmitten hügeliger Landschaft mit Seen und Wäldern, die sich im Herbst in leuchtendes Rot oder Orange färben und im Frühjahr den berühmten Ahornsirup liefern. Inspiriert von dieser Postkartenidylle entwarf Louise Penny die fiktive Gemeinde "Three Pines" (Drei Kiefern), in der in all ihren Krimis das Grauen spielt - so auch im neunten Fall "Der vermisste Weihnachtsgast". Fans der Krimi-Reihe können den Spuren Gamaches folgen und die Lebensfreude und besondere Kultur der Region entdecken, die in all ihre Geschichten eingewebt ist: Auf einer Reise zu Dreh- und Angelpunkten rund um "Three Pines" oder kreuz und quer durch Québec, von den Eastern Townships über die Städte am Sankt-Lorenz-Strom bis in die pulsierende Metropole Montréal.


TANYA TAGAQ: "EISFUCHS" 

Über eine Kindheit als Inuit-Mädchen tief in der Arktis

In die raue, von Eis überzogene Wildnis des größten und am dünnsten besiedelten geographischen Teil Kanadas führt das literarische Debüt der Musikerin Tanya Tagaq: "Eisfuchs" erzählt von einer Kindheit in den 1970er-Jahren am nördlichen Polarkreis im nordkanadischen Territorium Nunavut, einem Archipel gut sechsmal so groß wie Deutschland. Dort, wo die Luft so sauber ist, dass man, so Tanya Tagaq, den Unterschied zwischen glattem und zerklüftetem Fels riechen kann. Wo die Schule ausfällt, wenn Eisbären gesichtet oder Temperaturen ab minus 60 Grad Celsius gemessen werden. Durch die Augen der jungen Ich-Erzählerin wandern ihre Leser durch die Tundra in der Heimat der Inuit, paddeln auf improvisierten Flößen übers Eiswasser und sehen das Leuchten der Polarlichter oder die Schönheit des Polarfuchses. Wer die Heimat Tanya Tagaqs, die Inuit-Kultur und die ursprüngliche Wildnis Nunavuts selbst entdecken möchte, der besucht Cambridge Bay an der legendären Nordostpassage, bereist die drei Nationalparks des Territoriums oder besucht Festivals der Inuit.


NAOMI FONTAINE: "KLEINE SCHULE DER GROSSEN HOFFNUNG"

Ein neuer Blickwinkel auf die Kultur der Innu

Acht Autostunden von Québec City entfernt liegt das Reservat Uashat, bekannt als Sept-Îles (Sieben Inseln), in Innu-Sprache "die Bucht". Es ist Naomi Fontaines Heimat im hohen Norden Québecs, die sie als siebenjähriges Mädchen verließ, um mit ihren Eltern in die Hauptstadt zu ziehen. Doch die Erinnerungen an ihre Kindheit und ihr kulturelles Erbe haben die preisgekrönte kanadische Autorin nie losgelassen. Nach ihrem Studium an der Université Laval in Montréal kehrte sie als Lehrerin zurück zu ihrer Gemeinschaft am Ufer des mächtigen Sankt-Lorenz-Stroms und schrieb gleich zwei Romane über ihre Rückkehr. Ihr zweites Werk "Die kleine Schule der großen Hoffnung", das im Oktober 2021 auf Deutsch erscheint, entführt ihre Leser in die vielschichtige Welt der Inuit Québecs, ihrem Leid, aber auch ihren Träumen und Sehnsüchten. Naomi Fontaine ist es wichtig, ein authentisches Bild ihres Volkes zu zeigen, und die Rückkehr der First Nations zu ihrem Erbe, ihrer Sprache und ihren Traditionen. Auf den Spuren dieser Traditionen reisen Besucher tief ins Herz des Innu-Landes, in die Region Duplessis. Mit Landschaften voller riesiger Wälder, Seen und Flüsse. Der Sankt-Lorenz-Strom ergießt sich hier in den mächtigen Sankt-Lorenz-Golf. Wale ziehen durch das Gewässer, Vögel nisten in den Klippen. Rund 500 Kilometer von Se

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Aufgenommen am: 22.09.2021 11:00:44
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