Durch Optimierung der Batterieverpackung die Geschäftsziele erreichen

Li-Ionen-Batterien werden in immer größeren Mengen produziert, aber ebenso groß sind die Risiken und Ungewissheiten der neuen Lieferkette für Elektrofahrzeuge (EF). Wer als Lieferant und OEM bereits in der Entwicklungsphase auf eine robuste, zuverlässige und nachhaltige Verpackung achtet, kann später viel Zeit und Geld sparen.

Es wird erwartet, dass der Markt für Elektrofahrzeuge in den nächsten zehn Jahren eine jährliche Gesamtwachstumsrate von 20 % aufweisen wird. Wie wir in der jüngsten Pandemie selbst erlebt haben, kann sich ein exponentielles Wachstum rasant entwickeln. Dies hat auch in der Batterieproduktion für Elektrofahrzeuge zu massiven Investitionen geführt - und bis 2030 ist eine Steigerung der weltweiten Kapazität von aktuell (2020) 475 GWh auf über 2.850 GWh vorgesehen.

Die dringende Mission lautet daher, die Batteriepreise auf unter 100 $ pro KWh zu drücken, wodurch ein Elektrofahrzeug vergleichsweise genauso viel wie ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor kosten würde. Dies gilt als Grundvoraussetzung, um die ehrgeizigen EF-Verkaufsziele zu erreichen, die Aufsichtsbehörden fordern und Verbraucher vorgeben. Doch selbst Tesla, der effizienteste Hersteller von Li-Ionen-Batterien, hat ggü. dem Branchendurchschnitt von 246 $ je KWh noch Kosten für Batterien in Höhe von 187 $ je KWh.

OEMs geben den auf ihnen lastenden Kostendruck an die Batteriehersteller weiter. Die neuartige Batterie-Lieferkette unterscheidet sich jedoch stark von der bestehenden, ausgereiften Lösung, die sich über mehrere Generationen aufgebaut hat. Wir stehen heute ganz anderen Risiken, Lieferanten und Faktoren gegenüber, und das hat Auswirkungen auf die finanzielle Stabilität des Herstellers.

Ein häufig übersehener kritischer Faktor ist die Verpackung zum Transport von Li-Ionen-Zellen, -Modulen und Batteriepacks.

Elektroauto-Batterien sind sehr empfindlich: Auslaufen gefährlicher Flüssigkeiten, thermisches Durchgehen und Qualitätsverluste während des Transports sind keine Seltenheit. Daher müssen Verpackungen UN-zertifiziert sein und viel strengere Auflagen als Standard-Autoteile erfüllen. Selbst Einwegverpackungen für ein ganzes Batteriepack können 300-500 $ kosten - das sind rund 7 % der Gesamtkosten für den Akku.

Einwegverpackungen schützen die Batterie jedoch kaum gegen die zahlreichen Faktoren, die sich während dem Transport auf die Batteriequalität auswirken können. Feuchtigkeit auf dem Seeweg kann den Karton aufweichen; die Kartons werden beim Stapeln beschädigt; außerdem muss Kartonverpackung viel häufiger in die Hand genommen werden (wodurch weitere Risiken entstehen) und eignet sich nicht für automatisierte Produktionslinien. All diese zusätzlichen Gefahren können die Rentabilität stark beeinträchtigen - ob durch die Kosten für entstandene Schäden oder aufgrund des Qualitätsverlusts im Transit.

Aber eine optimale Batterieverpackung liefert noch viele weitere Vorteile. Wer für mehr Effizienz und eine sehr viel höhere Verpackungsdichte sorgen möchte, muss das Design seiner Zellen und Module auf einen UN-zertifizierten, widerverwendbaren und standardisierten Behälter anpassen. Durch die bessere Stapelbarkeit - 3 statt 2 Lagen bei Einwegverpackungen - passt zudem mehr Ware in einen Schiffscontainer. Bereits diese beiden Faktoren führen zur besseren Transportausnutzung, zu gesunkenen Kosten und einer gesteigerten Nachhaltigkeit.

Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Stichwort in der Lieferkette und immer häufiger Inhalt strengerer Regulierungen. Kartonabfälle verursachen Management- und Entsorgungskosten, die auf den Lieferanten zurückfallen und seinen CO2-Fußabdruck vergrößern.

Schließlich stehen wir noch vor der Herausforderung, für eine gleichmäßige, zuverlässige Verpackungszulieferung zu sorgen, die sich rasch an plötzliche Nachfragesteigerungen anpassen kann.

Diese Faktoren machen klar, dass ein Verpackungspartner für Elektrofahrzeuge schon in der ersten Phase des Batteriedesigns helfen und über das Erreichen und Aufrechterhalten der Gewinnspanne entscheiden kann.

CHEP ist der führende Lieferkettenpartner für die Verpackung und den Transport von Li-Ionen-Batterien. Dank unserer globalen Reichweite und den Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der Fahrzeugbranche können wir widerverwendbare Lösungen bieten, die Kosten, Risiken und Abfälle senken.

CHEP bietet UN-zertifizierte Behälter, die speziell für die Lieferkette in der Fahrzeugbranche standardisiert und optimiert sind. Die Behälter erfüllen alle relevanten Anforderungen und Zertifizierungen für den Transport von Gefahrgut. Und weil diese Assets zum Teilen und Wiederverwende

aus der Kategorie KFZ & Verkehr




Aufgenommen am: 18.08.2021 11:00:02
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