Die 5 meistunterschätzten Funktionen bekannter SEO-Tools

1. Partielle Datenerhebung und Crawlingvergleiche mit dem Screaming Frog

Um Onpage-Issues aufzudecken, ist der Screaming Frog seit jeher die erste Wahl. Jedoch nutzen viele User den Crawler lediglich dazu, Onpage-Fehler - wie fehlende Metadaten oder falsch gesetzte Weiterleitungen - zu lokalisieren. Weniger populär sind hingegen die Funktionen, die sich vornehmlich um die eigene Website kümmern.  Hierzu zählen beispielsweise eine Reihe an Crawl-Konfigurationen, mit deren Hilfe man nur bestimmte Seitenbestandteile analysieren kann. Dies gelingt unter dem Menüpunkt "Configuration → User Agent → include/exclude". So ist es möglich, einzelne Verzeichnisse zu erfassen, was insbesondere bei Shopbetreibern, deren Onlineshops schnell Millionen von Artikelseiten umfassen können, zu einer deutlichen Verkürzung des Crawlingvorgangs und einer besseren Übersichtlichkeit der aggregierten Daten führt. Ebenfalls werden Crawls häufig nur zu punktuellen Erhebung genutzt, dabei bietet die Software ebenfalls die Möglichkeit gespeicherte Crawls miteinander zu vergleichen ("File → Crawls →Select to compare"). Dies ist besonders hilfreich, um auch die mobile Variante einer Seite mit der Desktop-Version zu vergleichen oder aber um vor Relaunches die Test- mit der Live-Umgebung abzugleichen.

2. Der Sichtbarkeitsindex ist nicht der heilige Gral

Die allermeisten SEOs in DACH nutzen Sistrix als Cornerstone-Tool ihrer SEO-Aktivitäten. Dies nicht zuletzt aufgrund des allseits anerkannten Sichtbarkeitsindexes, der es ermöglicht schnell und plakativ die Sichtbarkeit der eigenen Domain mit der des Wettbewerbs zu vergleichen.  Doch sollte man die Unumstößlichkeit des Sichtbarkeitsindex relativieren. Hierzu muss man zunächst verstehen, wie sich dieser Wert berechnet. Dieser wird auf Basis eines durch Sistrix ermittelten Keywordsets und den hierfür vorhandenen Top-100-Platzierungen der jeweiligen Seite und deren durchschnittlichen monatlichen Suchvolumen ermittelt. Es handelt sich daher um einen Index, der angibt, wie gut eine Seite im Ranking für recht prominente Suchbegriffe platziert ist. So weit, so gut; jedoch sagt dies zunächst einmal nichts über den Traffic und - für Shopbetreiber nicht minder wichtig - die Anzahl an daraus resultierenden Verkäufe aus. Es wäre daher theoretisch möglich, für reichweitenstarke Begriffe mit informativen Seiten eine gute Platzierung im Ranking zu erzielen, ohne darüber allerdings eine nennenswerte Anzahl an Conversions zu erzielen. Was können Webseitenbetreiber nun tun? Zunächst einmal sollten die Sichtbarkeitswerte nicht nur auf Domain-Ebene analysiert werden, sondern gezielt einzelne Verzeichnisse oder gar URLs untersucht werden. Ebenso lohnt sich ein steter Abgleich mit den Daten aus Google Analytics oder eines vergleichbaren Analysetools, ob die guten Rankings auch tatsächlich die gewünschte Nutzerinteraktion nach sich ziehen. Denn am Ende ist das Ziel, möglichst viele Conversions zu erhalten anstatt Pyrrhussiege davonzutragen: Denn wenn lediglich in Sistrix die eigene Sichtbarkeitslinie oberhalb derer des Wettbewerbs zu sehen ist, heißt das noch lange nichts. Es handelt sich hierbei nur um einen von mehreren Indikatoren für SEO-Erfolg und keineswegs um den heiligen Gral.

3. Mit der Google Search Console mehr als nur Indexierungsdaten sehen

Die Google Search Console (GSC, ehemals Webmaster Tools) ist sicherlich das absolut erste Go-to-Tool, welches Webmaster beim Betrieb einer Seite nutzen sollten. Unterschätzt werden dabei die Funktionen der Traffic-Analyse. Dabei bietet sich hier die Möglichkeit die reale Google-Welt einzusehen und zu ermitteln, über welche Begriffe, wie viele User auf welche URLs gelangten und wie deren durchschnittliche Position hierbei tatsächlich war. Auch wenig Beachtung findet immer noch die Möglichkeit die externe, wie auch die interne Verlinkung der eigenen Seite zu untersuchen. Nutzen Sie daher den Jahresanfang für einen Deep-Dive in die Daten der Search Console, anstatt diese nur als Tool zur Crawlingsteuerung zu betrachten.

4. 10 Jahre nach dem Penguine Update das eigene Backlinkprofil mit Searchmetrics untersuchen

Warum lohnt sich auch in 2022 noch der Blick auf die externen Verlinkungen, wo doch bereits vor 10 Jahren das sogenannte Penguin-Update dafür sorgte, dass der klassische Link-Kauf nicht mehr funktioniert? Die Antwort ist auch ein Jahrzehnt später im Grunde dieselbe: Externe Links verloren durch zurückliegende Updates nicht an Wert, sondern deren Gewichtung wechselte von Masse auf Klasse. Auch heute noch sind thematisch relevante Links von Seiten mit einer möglichst hohen Re

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Aufgenommen am: 11.01.2022 14:00:26
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