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Fujitsu gibt der Kombinatorischen Optimierung in der Industrie einen akademischen Schub

Auf einen Blick:
- Neue von Fujitsu und Dataport errichtete Stiftungsprofessur an der Technischen Universität Hamburg beschäftigt sich mit der Kombinatorischen Optimierung in der Industrie und der Frage, wie optimale Lösungen für hochkomplexe Aufgaben in Produktion, Handel und Dienstleistung gefunden werden
- Neue Modellierungsmethoden und Algorithmenforschung sollen zu innovativen Ansätzen führen
- Schon heute arbeitet Fujitsu mit Kunden in vielen Segmenten und Branchen in puncto Kombinatorische Optimierung eng zusammen und hat mit dem Digital Annealing eine sofort einsatzbare Brückentechnologie zum Quantencomputing im Portfolio

Fujitsu gründet und unterstützt gemeinsam mit Dataport an der Technischen Universität Hamburg (TU Hamburg) einen neuen Lehrstuhl für Kombinatorische Optimierung in der Industrie. Im Zentrum steht die Entwicklung innovativer Lösungen für Anforderungen in Wirtschaft, Handel und Verwaltung, die besonders komplex sind oder bei denen es um sehr große Datenmengen geht.

Erklärtes Ziel von Fujitsu für die auf zehn Jahre finanzierte Professur ist die Beschleunigung der digitalen Transformation, indem das Unternehmen Forschung und Wissenschaft rund um die Kombinatorische Optimierung vorantreibt. Erfolgsentscheidend dabei ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen, die an der TU Hamburg besonders ausgeprägt ist. Das Unternehmen erwartet, dass die geförderte Forschung neue Technologien hervorbringt, die Ressourcen schonen, die Effizienz im Business steigern und nicht zuletzt die Services kommerzieller Anbieter und der öffentlichen Hand kundenfreundlicher machen.

Die hohen Anforderungen an die IT bei der Lösung komplexer kombinatorischer Probleme scheinen eine völlig neue Hardware(-Qualität) erforderlich zu machen: den Quantencomputer. Auch Fujitsu beschäftigt sich intensiv mit diesem Thema und hat den Digital Annealer als Brückentechnologie zum Quantencomputing entwickelt. Zwar basiert dieser auf verfügbarer Halbleiter-Technik, verfügt aber über eine spezielle Architektur, die besonders effektiv Algorithmen implementieren kann, die vom Quantencomputing inspiriert sind. Damit kann das Digital Annealing in den verschiedensten Bereichen auch extrem anspruchsvolle kombinatorische Aufgaben mit Datenvolumina lösen, die bislang zu groß bzw. zu komplex waren, um sie in einem kurzen Zeitraum zu verarbeiten.

Beispiel Fertigung: Hier hat Fujitsu für einen renommierten, international aktiven Fahrzeughersteller die beste Kombination der Laufwege für die Produktionsroboter erarbeitet - unter mehr als 10100 Möglichkeiten. Das entspricht deutlich mehr als der vermuteten Anzahl sämtlicher Atome im Universum, welche bei schätzungsweise um die Größenordnung von 1080 liegt. Der Digital Annealer rechnet und liefert die Ergebnisse dabei nahezu in Echtzeit anstelle von Wochen und Monaten. So ermöglicht er stets die beste und wirksamste Neukonfigurierung bestehender Assets und sorgt zudem für deutlich mehr Agilität im Hinblick auf eine schnelle Anpassung an veränderliche Verhältnisse.

Anwendung in allen Bereichen und Segmenten

Die neue Professur in Hamburg verleiht der Forschung im Bereich Anwendungsorientierte Kombinatorische Optimierung entscheidende Impulse. Das nutzt dem privaten wie auch dem öffentlichen Sektor gleichermaßen. So bringt der Digital Annealer schon heute nicht nur in der Fahrzeugindustrie bessere Ergebnisse, sondern auch bei der Pharma-Forschung. Zudem erhöht er die Profite trotz geringeren Risiken bei Finanzportfolios und minimiert die Kapitalinvestments bei gleichzeitig aufgewertetem Kundenservice der Versorger. Nicht zuletzt kann das Digital Annealing durch die Optimierung von Verkehrsflüssen Staus und CO2-Emissionen reduzieren und Kommunikationsnetzwerke leistungsfähiger machen.

Ein weiterer Positiveffekt des Engagements von Fujitsu an der TU Hamburg: So können neue Talente für die Wissenschaft und die digitale Wirtschaft ausgebildet werden. Neben der Professur beinhaltet die Stiftung auch vier Forschungs-Vollzeitstellen und eröffnet den Zugang und die Einbindung in das umfangreiche Partner-Netzwerk des Unternehmens. Zu den avisierten Tätigkeiten gehören gemeinsame Forschungsinitiativen, Grundlagenforschung sowie die Generierung von Methoden, Protokollen, Prozessen und Prototypen im Bereich Kombinatorische Optimierung. Fujitsu wird außerdem Praktika anbieten sowie Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten von Studierenden der TU Hamburg unterstützen.

Zitate

Rupert Lehner, CEO & Head of Central and Eastern Europe & Products Europe bei Fujitsu:
"Wir haben uns aus guten Gründen für eine Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Hamburg entschieden und freuen uns, dass sich mit Dataport der größte IT-Dienstleister der Öffentlichen Verwaltung in Norddeutschland dieser Initiative angeschlossen

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Kontakt:FleishmanHillard Germany GmbH Herr Enno Hennrichs Blumenstraße 28 80331 München fon ..: 089 23031-627 web ..: http://www.fleishman.de email : fujitsu-PR@fleishmaneurope.com
Firmenporträt:Über Fujitsu Fujitsu ist der führende japanische Anbieter von Informations- und Telekommunikations-basierten (ITK) Geschäftslösungen und bietet eine breite Palette an Technologieprodukten, -lösungen und -dienstleistungen. Mit rund 130.000 Mitarbeitern betreut das Unternehmen Kunden in mehr als 100 Ländern. Fujitsu nutzt seine ITK-Expertise, um die Zukunft der Gesellschaft gemeinsam mit seinen Kunden zu gestalten. Im Geschäftsjahr 2019 (zum 31. März 2020) erzielte Fujitsu Limited (TSE:6702) mit Hauptsitz in Tokio, Japan, einen konsolidierten Jahresumsatz von 3,9 Billionen Yen (35 Milliarden US-Dollar). http://www.fujitsu.com Fujitsu in Deutschland, Österreich und der Schweiz Fujitsu unterstützt als führender Informations- und Telekommunikations-Komplettanbieter seine Kunden bei allen Aspekten der digitalen Transformation. Dafür kombiniert das Unternehmen IT-Dienstleistungen und Produkte mit zukunftsweisenden digitalen Technologien - wie Künstlicher Intelligenz (KI), dem Internet der Dinge (IoT), Blockchain, Analytics, Digital Annealing sowie Cloud- und Sicherheitslösungen - und schafft zusammen mit seinen Kunden und Partnern neue Werte. Das Produkt- und Service-Angebot kann passgenau auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten werden - von der Konzeption bis hin zur Implementierung, dem Betrieb und der Orchestrierung von digitalen Ökosystemen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz erzielte Fujitsu im Geschäftsjahr 2018 (zum 31. März 2019) mit circa 2.800 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 2 Milliarden Euro. Mit über 10.000 Channel-Partnern allein in diesen drei Ländern verfügt Fujitsu zudem über eines der leistungsfähigsten Partnernetzwerke der Branche. www.fujitsu.com/de/

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