5 Dinge die Sie NICHT machen sollten, wenn Sie einen erfolgreichen lokalen Onlinemarktplatz betreiben möchten.

In den vergangenen Jahren hat sich die Wirtschaft stark gewandelt. Was Ende der 1990er-Jahre mit einem unscheinbaren Buchhändler namens Amazon begann, ist heute eine dominante Kraft. Mittlerweile ist die Plattformökonomie mit ihren Onlinemarktplätzen ein zentraler Bestandteil der Wirtschaft. Besonders groß sind die Chancen für den deutschen Mittelstand. Erfahren Sie, warum das so ist und welche Fehler Sie beim Ausbau eines Onlinemarktplatzes nicht machen sollten.

Onlinemarktplätze - ein Standbein für den regionalen Mittelstand
Eines steht fest: Die Uhren lassen sich nicht mehr zurückdrehen. Wer möchte schon ernsthaft zurück in die Zeit, als jede Ware noch nach Hause getragen, jede Besonderheit noch selbst aus der fernen Großstadt angekarrt oder drei bis vier Wochen auf die Lieferung aus dem Versandhaus gewartet werden musste?

Der Trend zum Onlinemarktplatz hat gerade den lokalen Mittelstand und insbesondere den Einzelhandel vor große Herausforderungen gestellt. Anstatt Branchengrößen wie Amazon oder großen Warenhäusern mit Onlineshop das Feld zu überlassen, gehen Mittelständler und kleine Einzelhändler zunehmend in die Offensive.

Dass genau dieser Schritt funktioniert, beweisen zahlreiche Traditionsbetriebe, die bereits auf das regionale Webkaufhaus Luzoka als Vertriebsweg setzen. Allein in Siegen bestellen bereits mehr als 5.000 Haushalte ihre Wocheneinkäufe regelmäßig online. Und das ganz einfach über die lokalen Einzelhändler, die an Luzoka angeschlossen sind. Sowohl der Umsatz als auch die Kundenzahl steigt.

Das ist auch kein Wunder, denn insbesondere im Bereich der Lebensmittelversorgung schätzen die Deutschen regionale und saisonale Produkte, die Nähe zum Erzeuger und Händler sowie gute alte Handwerksqualität vom Bäcker über den Eier-Hof bis zum Metzger.

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Corona als Treiber für Digitalisierung im regionalen Mittelstand
Speziell die Corona-Krise mit all ihren Einschränkungen des täglichen Lebens hat gezeigt, welches Potenzial im regionalen Handel steckt. Nicht wenige haben aus der Not heraus mit (Online-) Lieferdiensten experimentiert und das Experiment als Erfolg verbucht.

Der nächste konsequente Schritt ist der Aufbau eines dauerhaften Onlinemarktplatzes, der im regionalen Handel die Lücke zwischen Offline-Geschäft und dem Kundenwunsch nach dem bequemen Online-Einkauf schließt. Handwerksbetriebe und Einzelhändler, die vor genau diesem Schritt stehen, sollten sich jedoch vor den folgenden 4 Fehlern hüten.

Fehler 1 - Schaufenster only
Ein ansprechend gestaltetes Schaufenster weckt Begehrlichkeiten und animiert Kunden zum Kauf. Das gilt nicht nur für Kaufhäuser, sondern auch für den Lebensmittelmarkt. Oder haben Sie sich von den Leckereien eines Metzgerei- oder Bäckereischaufensters nicht schon einmal zu einem Impulskauf "überreden" lassen?

Auch online ist ein ansprechendes Digital-Schaufenster mit hochwertig aufbereiteten Bildern ein Erfolgskriterium. Bei vielen Einzelhändlern, die einen Schritt in die Onlinewelt wagen, bleibt es jedoch beim "Schaufenster only"-Prinzip. Die angebotenen Waren sind dementsprechend online sichtbar und machen dem Kunden vor dem Bildschirm den Mund wässrig.

Das Problem: Die Produkte sind nicht direkt online kaufbar oder zumindest reservierbar. Es ist so, als würde man Ihnen eine Karotte vor die Nase halten und Sie Ihnen anschließend wegschnappen. In der Folge kauft der Kunde nicht bei Ihnen (obwohl er es gerne täte), sondern entscheidet sich für die Konkurrenz mit Bestellfunktion. Zeitnahe Verfügbarkeit ist der Erfolgsgarant eines Onlinemarktplatzes.

Sind regionale Produkte ebenso schnell verfügbar und lieferbar wie Produkte, die durch die halbe Republik gefahren werden, entscheidet sich der Kunde in der Regel für den regionalen Einzelhandel. Fazit: Bieten Sie ein direkt abruf- und kaufbares Produktportfolio an, das Ihr komplettes Sortiment abdeckt.

Fehler 2 - Reines Click & Collect
Der große Vorteil des Onlinehandels bzw. eines Onlinemarktplatzes liegt nicht nur in der Auswahl und Verfügbarkeit von Waren. Auch die Zeit- und Wegersparnis sowie die Bequemlichkeit der Lieferung spielen eine zentrale Rolle. Dennoch setzen viele lokale Händler beim Aufbau eines Onlinemarktplatzes auf eine reine "Click & Collect"-Strategie.

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Aufgenommen am: 22.09.2020 23:00:13
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