„Auch ältere Brustkrebs-Patientinnen können Hyperthermie nutzen“

Bisher haben Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren einen Anspruch auf Früherkennung von Brustkrebs. Dies will der KreisLandFrauenverband Friesland/Wilhelmshaven und die Gleichstellungsbeauftragte Friesland ändern. Ihre Initiative "MammoBis75" hatte eine Petition an den Bundestag gerichtet. Danach soll das Mammographie ­Screening künftig auch Frauen bis 75 offenstehen. Denn: Frauen im Alter von 70 Jahren leben heute im Durchschnitt noch 17 Jahre, die Zahl der Sterbefälle durch Tumore in der Brust steigt. Bisher bezahlen Krankenkassen nur Frauen im Alter zwischen 50 und 69 die Mammografie. In Frankreich und den Niederlanden liegt die Altersgrenze schon länger bei 75 Jahren. die Petition wurde über 80.000mal gezeichnet. Die notwendige Zahl von 50.000 für ein Quorum ist erreicht. Die Petition hat offenbar Erfolg: Ende März 2021 meldet der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), der für die Bewertung von Arzneimitteln und Behandlungsverfahren zuständig ist: „Beratungen über eine Anpassung der Altersgrenzen beim Mammographie-Screening eingeleitet!“ Der GBA lässt überprüfen, ob eine Mammographie auch Frauen im Alter zwischen 45 und 49 Jahren sowie zwischen 70 und 74 Jahren nützt. Der GBA rechnet damit, dass ein „Stellungnahmeverfahren“ in der zweiten Jahreshälfte 2022 eingeleitet wird. Hintergrund für die Aufnahme der Beratungen ist eine Aktualisierung der EU- Brustkrebsleitlinie. „Nicht erst in der Covid-19 Pandemie ist die Vorsorge bei Brustkrebs wichtig. Allerdings zeigt sich in der Corona-Krise, dass derartige präventive Maßnahmen weniger genutzt werden. Brust- und Lungenkrebs wachsen schnell; sie verlangten nach Früherkennung und früher Behandlung“, warnt Prof. Dr. András Szász, Begründer der Oncothermie, einer lokal einsetzbaren Wärmetherapie (Hyperthermie). So zeigen Studien, dass in den USA monatlich fast 70.000 Fälle von Brustkrebs zu spät oder nicht diagnostiziert werden, da das Mammographie-Screening pausiert. Auf die Möglichkeit, Brustkrebs mit Hyperthermie zu behandeln, verweist eine Studie der Universität von Malta (7/2020). Die Behandlung, so die Studie, erfolge in der Regel je nach Art des Krebses und dem Stadium durch Strahlentherapie, Chemotherapie, Hormontherapie und Chirurgie. Prof. Dr. András Szász: „Hyperthermie ist im Kontext einer multimodalen Komplementärmedizin eine zusätzliche Option, Krebs durch lokal fokussierte Wärme zu bekämpfen. Die Hyperthermie macht Krebszellen empfindlicher für eine Strahlentherapie und kann deren Wirksamkeit erhöhen. Darauf verwies vor kurzem auch die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) e.V. .
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Aufgenommen am: 01.04.2021 18:16:42
Kontakt:Oncotherm GmbH, Ilka Schulz, Belgische Allee 9, 53842 Troisdorf +49 2241 31992-12 schulz@oncotherm.de
Firmenporträt:Oncotherm (Troisdorf) entwickelt, produziert und vertreibt seit 1988 Therapiesysteme auf Grundlage des selektiven Erwärmungsverfahrens der lokal regionalen Oncothermie. Das Unternehmen gründet auf der Forschung von Professor Dr. András Szász an der Eötvös Science University, Budapest. Die Elektrohyperthermie-Methode wurde zum Markenbegriff „Oncothermie“ und zu einer der führenden Hyperthermie-Behandlungsverfahren mit weltweit mehr als 200.000 Behandlungen pro Jahr. https://www.youtube.com/watch?v=oGq28wgvZfg.
Verfasst von: Hergen Riedel, Dr.