Studie zeigt wachsende Entscheidungsschwäche junger Akademiker - vor allem bei der Berufswahl

Über 90 Prozent der Befragten haben Schwierigkeiten, sich für eine berufliche Laufbahn zu entscheiden. Die Gründe: Angst vor Ablehnung aus dem Umfeld und fehlende Entscheidungskompetenz.

Bonn, 25. März 2021 - Corona-Effekt oder der Fluch der Multioptionsgesellschaft? Entscheidungen in Bezug auf die Berufswahl und die persönliche Entwicklung fallen Studierenden besonders schwer, wie eine aktuelle Studie (Dezember 2020) unter 402 Studierenden der Macromedia University zeigt. Durchgeführt hat die Studie Dr. Johanna Dahm, Entscheidungs-Expertin aus Bonn.

Über 90 Prozent der Befragten gaben in der Umfrage an, dass ihnen berufliche Entscheidungen am schwersten fallen. Das bedeutet eine Verdreifachung innerhalb von nur rund zehn Jahren: Im Jahr 2009 gaben nur 29 Prozent an, bei diesen Entscheidungen überfordert zu sein, 2015 waren es bereits 73 Prozent. Am einfachsten fallen den jungen Menschen laut aktueller Befragung Entscheidungen in Bezug auf Partnerwahl, Politik oder den Wohnort. Bei diesen Themenfeldern gaben jeweils nur unter fünf Prozent der Befragten an, sich schwer entscheiden zu können.

Johanna Dahm, die seit über 20 Jahren mit einer eigenen Beratungsgesellschaft Unternehmen und Einzelpersonen hinsichtlich ihrer Entscheidungskompetenz berät, interessiert die Ursachen für die wachsende Entscheidungsschwäche. Weichen für die eigene Zukunft zu stellen, empfinden viele als anstren¬gend: knapp 70 Prozent der Befragten fehlt schlichtweg die Energie, um Entscheidungen zu treffen. Und 80 Prozent haben keine Vision von dem, was nach der Entscheidung kommen könnte. Auch der soziale Druck scheint die Entscheidungsfreude zu belasten: 68 Prozent geben an Angst zu haben, sich durch ihre Entscheidungen vor Freunden oder Familie lächerlich zu machen.

Vielen fehlt auch offenbar die Kompetenz für Entscheidungen: 40 Prozent der Befragten sagen, ihnen fehle die Zeit, um alle nötigen Hintergrundinformationen zu bewerten. Fast die Hälfte der Teilnehmer vermissen eine Methode, wie sie Entscheidungen treffen können.

"Die Studie zeigt eine klare Überforderung der jungen Menschen, ihr berufliches Leben in die Hand zu nehmen und zu gestalten", konstatiert Dr. Johanna Dahm. "Ob Corona-Lähmung oder zu viele verfügbare Optionen - wir müssen unseren Nachwuchskräften Hilfestellung geben, ihren beruflichen Weg zu finden."

Die Macromedie University möchte die Studierenden mit entsprechenden Angeboten unterstützen: Prof. Dr. Florian Haumer, Dekan der Macromedia-Medienfakultät: "Die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte schnell erfassen, zu strukturieren und vor dem Hintergrund eindeutig formulierter Ziele zu Entscheidungen zu kommen, ist eine Kernkompetenz in unserer digitalen Hochbeschleunigungsgesellschaft. Unser Anspruch ist, die Studierenden am Ende des Studiums als "Profi-Entscheider" zu entlassen - das trainieren sie in jedem Semester."

Über Dr. Johanna Dahm
Johanna Dahm berät und begleitet als Entscheidungs-Expertin Unternehmen und Individuen durch Krisen und Wandel. Zudem ist sie als Autorin, Rednerin und Investorin tätig. Seit über 20 Jahren forscht Johanna Dahm im Bereich Kompetenz- und Entscheidungsmanagement, um Effizienz und Leistung in Organisationen sicher zu stellen und Menschen in ihren persönlichen Erfolgsfaktoren zu unterstützen. Zu ihren Kunden gehören Unternehmen der Gesundheits-, Telekommunikations- und IT-Branche sowie Start-ups und Mittelständler.


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Aufgenommen am: 25.03.2021 09:00:17