Eine neue Analysesoftware für Streifentests in der Routinediagnostik reduziert Diagnosefehler – Vermeidung fataler Auswirkungen auf Patienten

Der serologische Nachweis von Infektionen in Form von streifenbasierten Tests - die nach dem Prinzip von Antigen-Antikörper-Komplexen funktionieren - ist aus dem Laboralltag nicht mehr wegzudenken. Dieses Prinzip macht man sich bei der Routinediagnostik zu Nutze, indem man mit speziellen immunkompetenten Proteinen (Antikörper) beschichtete Kunststoff-Streifen zum standardisierten Nachweis von Krankheitserregern im Patientenblut verwendet. Der Nachweis von Borrelien, Mycoplasma, Bordetella Pertussis, Helicobacter Pylori oder Sepsis verursachende Bakterien und deren Resistenzen wird auf diese Weise geführt. Gerade in Hinblick auf die aktuelle Diskussion um Antibiotika-Resistenzen kann eine schnelle und genaue Analyse von Bakterien im Patientenblut lebensrettend sein. Dafür ist eine leistungsfähige Analysesoftware unumgänglich.

Bei der Analyse von Teststreifen werden diese direkt nach der Prozessierung in einer Wanne gescannt. Die so entstandenen Bilder werden dann computergestützt durch das Laborpersonal ausgewertet. Ein Problem bei schnellen Hochdurchsatzprozessen ist die oft nicht parallele Ausrichtung der Streifen in der Messwanne. Schwierigkeiten treten auch auf durch zu hohem Hintergrundrauschen bei der Bilderfassung. Die Gefahr von Fehldiagnosen erhöht sich. Um derartige fatale Auswirkungen auf Patienten zu vermeiden, werden höchste Ansprüche an eine entsprechende Analysesoftware gestellt. Die Streifenerkennung muss äußerst genau sein, Fehler, die durch ungenügende Kontraste zwischen Banden und Hintergrund entstehen, müssen herausgefiltert, die Banden treffsicher detektiert und augenblicklich in das Auswertesystem übertragen werden.

Genau diesen Erfordernissen entspricht die neu Image-Software LabImage LA von Kapelan Bio-Imaging aus Leipzig.

Sie ist in der Lage, automatisch Streifen sehr präzise zu erkennen, Korrekturen vorzunehmen und die Streifen virtuell auszuschneiden. Die exakte und schnelle Bandendetektion führt zu einer Verkürzung und Vereinfachung des Auswerteprozesses. Fehlerhafte oder gar defekte Streifen, Schattenbildung oder schief liegende Streifen stellen kein Problem mehr dar.

Parallele Auswertungen auch von Multitests sind ohne Mehraufwand möglich. Hervorzuheben ist dabei besonders die benutzerfreundliche Oberfläche der neuen Auswertesoftware. Durch einen gut durchdachten Workflow wird der Benutzer durch die Auswertung geführt und unnötige Klicks werden vermieden. Der Anwender kann schnell zwischen Gesamtansicht und einzelnen Streifen wechseln, die automatische Diagnosestellung wird sofort angezeigt, wobei auch Platz für manuelle Einträge vorhanden ist. Sehr schnell ist auch der Wechsel in die Verwaltung der Auswertungen möglich. Ohne großen Aufwand lassen sich Suchen nach bestimmten Kriterien durchführen.

Bei dieser Neuentwicklung profitieren die Anwender von einem leistungsfähigen und dabei einfach zu bedienenden Programm, das den hohen Anforderungen einer modernen Software für die Streifendiagnostik entspricht. Dabei können folgenschwere Fehldiagnosen durch eine maßgebliche Erhöhung des Automatisierungsgrades im Labor minimiert werden.

Weitere Informationen unter http://www.kapelan-bioimaging.de


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Aufgenommen am: 24.05.2012 18:33:00
Quelle: ">olabre
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