Klondex Mines hebt nach starkem 2. Quartal Produktionsziel für 2017 an

Man kann sicherlich darüber streiten, ob es ein gutes Zeichen ist, wenn bei einem Bergbauunternehmen Aspekte wie Arbeits- oder Umweltschutz plötzlich nicht mehr an erster Stelle stehen, doch bei Klondex Mines (ISIN: CA4986961031 / TSX: KDX) war es bei den in dieser Woche vorgelegten Zahlen für das 2. Quartal 2017 mit Sicherheit der Fall. Denn statt wie bislang üblich die Präsentation der Finanzergebnisse mit einer - auch weiterhin nicht zu beanstandenden - Unfallbilanz seiner Minen zu beginnen, stieg der im kanadischen Vancouver beheimatete Edelmetallproduzent diesmal gleich mit einer Auflistung seiner jüngsten finanziellen Erfolge in die Berichterstattung ein.

Und diese fielen dabei ebenso zahl- wie umfangreich aus: So konnte die Gesellschaft - https://www.youtube.com/watch?v=WfWDxtQMgSQ - im 2. Quartal nach einem Produktionsrekord von 66.618 Unzen Goldäquivalent auch bei den Edelmetallverkäufen einen neuen historischen Spitzenwert aufstellen. Insgesamt 69.511 Unzen Goldäquivalent, bestehend aus 65.293 Unzen Gold sowie 307.899 Unzen Silber, wurden demnach von Anfang April bis Ende Juni abgesetzt, was angesichts eines durchschnittlichen Goldpreises von 1.249,- USD pro Unze und eines mittleren Silberpreises von 17,10 USD pro Unze zu einer Steigerung des Quartalsumsatzes um 74 % auf 86,8 Mio. USD führte. Zudem fiel der operative Cashflow mit 30 Mio. USD fast doppelt so hoch aus wie vor einem Jahr. Am Ende stand schließlich ein Nettogewinn von 7,7 Mio. USD bzw. 4 US-Cents pro Aktie zu Buche, womit man zwar leicht hinter der durchschnittlichen Analystenprognose von 6 US-Cents pro Aktie zurückblieb, jedoch den Vorjahresverlust von 4,5 Mio. USD bzw. 3 US-Cents pro Aktie mehr als ausgleichen konnte.

Dementsprechend verbesserte sich auch die Liquidität des Unternehmens: Der Barmittelbestand nahm im Quartalsverlauf um 41 % auf 41,5 Mio. USD zu, wobei sich das Betriebskapital (‚Working Capital') um 27 % auf 28,8 Mio. USD erhöhte. Zusammen mit einer bislang noch nicht in Anspruch genommenen revolvierenden Kreditlinie von 23 Mio. USD standen Klondex somit am Quartalsende liquide Mittel in Höhe von 51,8 Mio. USD zur Verfügung.

Auf der anderen Seite führten allerdings die gesteigerte Edelmetallproduktion, die zähen Entwicklungsarbeiten auf der kanadischen ‚True North'-Mine sowie höhere Abschreibungen zu einem Anstieg der direkten Förderkosten (‚Cash Costs') um 5 % auf 624,- USD pro verkaufter Unze Goldäquivalent. Dagegen sanken die nachhaltigen Gesamtproduktionskosten (‚All-in Sustaining Costs') im Jahresvergleich um 6 % auf 909,- USD pro Unze.

"Unsere operative und finanzielle Performance im 2. Quartal 2017 war die stärkste der Firmengeschichte", erklärte Klondex-Präsident und -CEO Paul Huet, der dabei insbesondere die erneut außergewöhnlich guten Leistungen der beiden Kernliegenschaften in Nevada - ‚Fire Creek' und ‚Midas' - hervorhob, zugleich aber auch die signifikanten Fortschritte der beiden neueren Projekte - ‚Hollister' und ‚True North' - nicht unerwähnt ließ.

Insgesamt investierte sein Unternehmen im zurückliegenden Quartal 23,2 Mio. USD in den Ausbau, die Exploration und Entwicklung der genannten Minen, wobei allein 8,1 Mio. USD in das ‚Fire Creek'-Projekt flossen. Außerdem wurden u.a. 5,2 Mio. USD für den ‚Midas'-Komplex, 4,1 Mio. USD für die ‚True North'-Mine und 4,9 Mio. USD für die ‚Hollister'-Liegenschaft bereitgestellt.

Im Bereich der ‚Midas'-Mühle wurde in diesem Zusammenhang eine Anlage zur Verdickung der Laugungsschlämme (‚Tails Thickener') installiert, mit dessen Hilfe man die Kapazität der vorhandenen Schlämmbecken (‚Tailings') besser auszunutzen gedenkt. So dürfte sich dadurch die Nutzungsdauer der Becken verlängern und die Notwendigkeit weiterer Investitionen in diesem Bereich verringern.

Außerdem wurden 4 Laugungstanks der ‚Midas'-Anlage auf das sog. ‚Carbon in Leach (CIL)'-Verfahren umgestellt, mit dem man im Laufe diese Quartals erstmals das bislang noch auf Halde liegende Erz der ‚Hollister'-Mine verarbeiten möchte. Die Umstellung soll es erlauben, das ‚Hollister'-Erz aufzubereiten, ohne dabei die Gewinnungsraten bei der Verarbeitung der ‚Fire Creek'- und ‚Midas'-Erze negativ zu beeinflussen.

Probleme bereitete dagegen noch die dritte bereits produzierende Mine des Konzerns in der kanadischen Provinz Manitoba. Klondex-CEO Huet gab sich aber auch diesbezüglich optimistisch: "Nach einem langsamer als erwartet verlaufenden Anfahrprozess in der ersten Jahreshälfte, holen wir bei ‚True North' mit unseren Abraumentwicklungsarbeiten auf, wodurch wir in der zweiten Jahreshälfte Zug

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Aufgenommen am: 11.08.2017 05:00:02
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